August Endell  (1871 - 1925)

Foto Endell

Protagonist des deutschen Jugendstils

   Wegbereiter der Moderne

 

Bereits mit seiner ersten Arbeit, dem Fotoatelier Elvira in München, schuf er 1899 ein Schlüsselwerk der Architektur und Raumkunst.

Werke:

Wolzogen-Theaters (1901) /

Hackeschen Höfe (1906) /

Wohnhäuser in Berlin-Westend (1908–1915) /

Trabrennbahn in Berlin-Mariendorf (1913).

August Endell - eine Schlüsselfigur des deutschen Jugendstils.

Architekt  Formkünstler und Lehrer

 

Sein erstes und zugleich bekanntestes Werk war die Fassadengestaltung in Form eines Drachens für das Fotoatelier ELVIRA in München 1896/97. Ein weiteres Glanzlicht ist seine Gestaltung der "Hackeschen Höfe" in Berlin.  

                                 

Die frühe Phase seiner künstlerischen Tätigkeit war bestimmt durch eine expressive Ornamentik, später war sein Stil sachlich - funktional, mehr den Ideen des Werkbundes gemäß.

Als Formkünstler entwarf er Innenräume, Möbel, Lampen, Textilien sowie Teppiche. Unter seinem Markenzeichen "Kunstschulreformer" begründete er die »Schule für Formkunst«. In Berlin entstand zudem seine vielbeachtete Schrift »Die Schönheit der großen Stadt« (1908)." 

Er war Anhänger der "Lebensreformbewegung".

(teilweise zitiert aus der Monographie des Bröhan-Museums, Berlin 2012)